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Sortation-Anwenderforum in Münster

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Sortation-Anwenderforum in Münster

Die Pitney-Bowes-Sortiermaschinenkunden zu Gast bei „Brief und mehr“

Täglich fast 200 000 Sendungen aus 13 Standorten im gesamten Münsterland und dem nördlichen Ruhrgebiet verarbeitet „Brief und mehr", Tochter des Zeitungshauses Lensing (Ruhr- Nachrichten, Münsterland-Zeitung und andere Titel) mit kontinuierlich wachsenden Umsätzen. In Münster wird dafür mit drei Sortiermaschinen gearbeitet, mit einer Vantage und einer Olympus II, beide mit 102 Fächern und VariSort mit 48 Auslagen - alle von Pitney Bowes. Ein lohnendes Ziel für das Anwenderforum Sortation, das am 26. und 27. April stattfand.

Schwarze Zahlen trotz Mindestlohn

„Brief und mehr" hat neben der Zentrale in Münster noch zwölf weitere Standorte in Ahaus, Coesfeld, Dorsten, Dülmen, Drensteinfurt, Gronau, Haltern, Marl, Recklinghausen, Stadtlohn, Vreden und Warendorf. Insgesamt gibt es 450 Beschäftigte und einen Fuhrpark von 110 Autos und mehr als 300 Fahrrädern. Kunden sind fast alle großen Behörden und Verwaltungen, aber auch viele Firmen, Kliniken und Hochschulen. In den ersten Jahren nach der Gründung 2006 war es auch in Münster - wie bei vielen anderen Briefdienstleistern - nicht leicht, in dem neuen Geschäftsfeld Geld zu verdienen. Seit 2012 ist man aber trotz Mindestlohn kontinuierlich in den schwarzen Zahlen. Mehr Kostentransparenz und kontinuierliche Qualitätssteigerung waren dafür die wesentlichen Faktoren. Daran hatte natürlich auch, so Erkan Kadirali, Elzbieta Mzyk und Marc Böhm von „Brief und mehr" auf dem Produktionsrundgang, die technische Ausstattung mit Maschinen von Pitney Bowes und einer modernen CodXSoftware entscheidenden Anteil.

Zentralisierte Produktion und Kleinpäckchen-Verarbeitung als Innovationsimpulse

Am nächsten Tag informierten der Gastgeber Pitney Bowes und mehrere Referenzkunden über weitere Innovationen aus der Welt der Postproduktion und -logistik. So berichtete Solution Architect Wolfgang Kay über das Druckzentrum der Wuppertaler Stadtverwaltung. Dort werden jetzt mit Hilfe der Softwarelösung P/I Office- Mail die dezentral erstellten Dokumente von den Arbeitsplätzen der Verwaltung zentral gedruckt und anschließend zu versandfertiger Post verarbeitet. Damit sinken nicht nur die Kosten für Druckerwartung, Druckmaterial und Postverarbeitung. Es entfällt auch Transportaufwand zwischen den Standorten, und es werden zukunftsweisende Weichen für viele weitere Entwicklungen in Richtung Digitalisierung, Multichannel-Versand und E-Government gestellt; wir berichteten darüber in Postmaster 3/2016. Im Zuge des wachsenden Internethandels gibt es bei den Briefdienstleistern auch einen interessanten Wachstumstrend beim Warenversand per Kleinpäckchen und Großbrief. Dazu berichtete Produktionsleiter Mirko Grumich von der Leipziger LVZLogistik über die Umrüstung seiner VariSort zum Sortierer von Kleinpäckchen bis 50 Millimeter Stärke.

Fortsetzung erwünscht

Vertriebsdirektor Manoj George, Produktionsdruck-  Chef Heiko Meyenburg und  Sortation-Produktmanager Dr. Udo Neisel  referierten die Strategien von Pitney Bowes  rund um Brief- und Päckchensortierung  und deren Umsetzung, und zum Abschluss  meldete sich Digital-Commerce-COO  Christoph Stehmann von einem parallel  stattfindenden Anwendertreffen in der  USA per Videoschaltung zum Thema  „Softwaretrends für private Postdienstleister".  Diese gelungene Veranstaltung fand  bereits zum vierten Mal statt, und nach unserer  Meinung spricht viel dafür, sich auch  im kommenden Jahr zum fünften Anwenderforum  Sortation zu treffen.  

Laden Sie sich hier das PDF des Artikels im postmaster magazin (06/2016) herunter.

 

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