Newsroom

Jetzt wird's bunt bei der Sparkasse Essen

Typ Titel Ansichten Download
document 22-04-13_09-44-52_case_study_sparkasse_essen_connect+_case_study.pdf 516
Jetzt wird's bunt bei der Sparkasse Essen

Das neue Frankiersystem von Pitney Bowes sorgt für ein Plus an Farbe im Druckzentrum

Zwar geht die Zahl der privat verschickten Briefe Jahr für Jahr zurück – doch beim Unternehmensmarketing spielt der Brief als Kundenkommunikationsmittel weiterhin eine tragende Rolle. Die Sparkasse Essen möchte aber nicht nur Umschläge verschicken. Deshalb hat man sich dort gerade erst der Connect+ verschrieben, einer Frankiermaschine, die aus jedem Kuvert ein kleines Kunstwerk macht. Die klare Botschaft: der Brief lebt – und ist bunt!

Wo gedruckt wird, gibt es Briefe

Im Druckzentrum der Sparkasse Essen arbeiten 20 Mitarbeiter für Produktionsleiter Uwe Brackhage. Jeden Tag wird hier nicht nur die Post der Sparkasse Essen verarbeitet, sondern auch Sendungen für zehn weitere Unternehmen der Sparkassen Finanzgruppe. Über das ganze Jahr summiert sich das Druckvolumen auf 70 Millionen Kontoauszüge, fünf Millionen Seiten Farbdruck und acht Millionen Seiten Schwarz-Weiß-Druck. Daraus ergeben sich Portokosten von gut sechs  Millionen Euro.

Bisher frankiert der Pitney-Bowes-Kunde mit den Frankiersystemen DM1000 und DM925. Doch die Ankündigung der neuen Frankiersystem-Serie Connect+ ließ die Verantwortlichen in Essen hellhörig werden: „Wir wollten die Farbe aufs Kuvert bringen“, sagt Uwe Brackhage rückblickend. „Die persönliche Werbebotschaft nicht nur auf dem Dokument selbst, sondern bereits auf dem Briefumschlag ist mehr als nur optische Spielerei, sondern  ein Erfordernis der aktuellen Marktlage. Studien belegen, dass bunt bedruckte Briefumschläge eine höhere Rücklaufquote erzielen.“ In Zeiten stetig steigender Werbebotschaften, die jeden Tag auf Verbraucher einprasseln, ein echter Erfolgsfaktor.

Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit und der positiven Erfahrung mit Pitney Bowes drängte Uwe Brackhage seine Ansprechpartner bei Pitney Bowes auf eine schnelle Einführung des Systems auf dem deutschen Markt. Von den Vorteilen und neuen Möglichkeiten der Connect+ hat er sich in mehreren Videos überzeugt, die Praxisanwendungen aus den USA und UK gezeigt haben.

Drucken und Frankieren in einem Arbeitsschritt – bei konstant hoher Qualität

Doch warum war die Sparkasse Essen so hartnäckig an diesem neuen Frankiersystem interessiert? Die Antwort gibt Marc-Alexander Escher, Vertriebsspezialist Postbearbeitung bei Pitney Bowes: „Bei der Connect+ sticht am meisten hervor, dass Werbedrucke jetzt farbig gedruckt werden können. Um aus der Masse herauszustechen, sind wir daher diesen Weg zu vollfarbig bedruckten Umschlägen gegangen.“

Die Connect+ von Pitney Bowes vereint dabei den Farbdruck mit dem Frankiervorgang – zusätzliche Arbeitsschritte fallen also nicht an. Diese Kombination parallel ablaufender Funktionen habe ihn überzeugt, sagt Brackhage.

Trotz der zusätzlichen Druckfunktion ist das System dabei nicht größer als vergleichbare Systeme auf dem Markt. Im Druckzentrum der Sparkasse Essen kommt derzeit eine Connect+ 3000 zum Einsatz. Dieses System ist das schnellste der drei Modelle, die in der Serie verfügbar sind. Zusätzlich verfügt die 3000er über eine dynamische Waage, die den Brief wiegt und das passende Porto während des Durchlaufs berechnet.

Außerdem wird sie über ein 3G-Modem oder WLAN- bzw. LAN-Verbindungen ans Internet angeschlossen. Nach der Installation ist das System somit permanent Online und mit den Servern von Pitney Bowes verbunden. Updates lädt die Connect+ selbstständig und automatisch herunter.

Die Farbe kommt zum Kunden

Ausschlaggebend für die Anschaffung war neben dem attraktiven Stückpreis und dem digitalen Farbdruck parallel zum Frankiervorgang der Anspruch, die Werbebotschaft besser und effizienter zum Kunden zu bringen. Kuverts mit vielfarbigen, individualisierten Werbebotschaften zu bedrucken, war in dieser Form bisher nicht möglich.

Die Beharrlichkeit war am Ende von Erfolg gekrönt – als erster deutscher Kunde bekam das Druckzentrum die Connect+. Nur eine Woche nach Erhalt der Zulassung für Deutschland Mitte Januar wurde damit in Essen das erste System installiert. Für beide Seiten war diese Installation eine Premiere – Techniker von Pitney Bowes haben die Connect+ aufgebaut, angeschlossen und in die bestehende Produktion eingebunden.

Seitdem erfolgt der Support überwiegend per Telefon. Die Fachleute im Druckzentrum sind dank der langjährigen Erfahrung mit den Frankiersystemen von Pitney Bowes in der Lage,  kleinere Wartungsaufgaben und eventuelle Schwierigkeiten unter Anleitung eines Spezialisten von Pitney Bowes selbst zu lösen.

Auf einer eintägigen Schulung wurden die Mitarbeiter aus dem Druckzentrum mit den neuen Features der Connect+ vertraut gemacht. Das System ist eine Weiterentwicklung der bestehenden Frankiersysteme. Deswegen haben die Mitarbeiter sich schnell mit dem neuen System zurechtgefunden. Hinzu kommt die selbsterklärende Benutzerführung. Sowohl das Graphic User Interface (GUI) als auch die Bildschirmbedienerführung leiten die Mitarbeiter Schritt für Schritt durch alle Prozesse.

Praktische Anwendung – lessons learned

Mit den neuen Möglichkeiten bei der Gestaltung von Kuverts haben die Marketing- und Werbeabteilung der Sparkasse Essen eine neue Spielwiese bekommen – eine ziemlich erfolgreiche sogar. Bei den dezentralen, kleineren und mittleren Werbeaktionen, bei denen die Connect+ bisher vor allem zum Einsatz kam, hat man deutlich höhere Response-Quoten erzielt, und das Feedback der Kunden ist durchweg positiv.

Die Ideen und Grafiken für die Aktionen entwickeln die Werbe-Experten der Sparkasse Essen, im Druckzentrum findet dann die Umsetzung statt. Das dauert im Schnitt nicht länger als 90 Minuten. Die Connect+ eignet sich damit auch und besonders für Aktionen „on demand“: Kurzfristige Mailings mit dem einfachen wie genialen Kommunikationselement eines bunten Kuverts steigern die Reichweite der Botschaften der Sparkasse Essen immens. Zudem erhöht sich die Aktualität und Flexibilität der Werbung im Vergleich zur Nutzung von vorgedruckten Umschlägen.

Auch die Verantwortlichen von Pitney Bowes haben aus dieser Premiere einen großen Mehrwert gezogen. „Gemeinsam mit einem langjährigen und guten Kunden ein neues System zu installieren, ist natürlich von großem Vorteil für uns“, sagt Marc-Alexander Escher, „Beide Partner profitieren hier vom Know-How und Engagement des anderen – die Sparkasse testet das System wirklich intensiv und gibt uns immer direkt Feedback. Dadurch können wir es permanent optimieren.“

Die Menge macht’s – Kauf weiterer Systeme geplant

Bisher frankiert und bedruckt die Connect+ in Essen täglich etwa 700 bis 800 Sendungen. „Dieses erste System war mehr ein Test, der unsere Erwartungen voll erfüllt hat – in den nächsten 12 Monaten sollen noch mehr Systeme dazu kommen. Dann werden wir unser gesamtes Frankiervolumen mit der Connect+ bearbeiten“, sagt Uwe Brackhage, „Bei der Connect+ gilt der alte Spruch: Appetit bekommt man beim Essen. Die Ansprüche an das System steigen, unser Marketing-Team möchte immer mehr damit machen. Mit der Connect+ können wir auf individuelle Bedürfnisse, einzelne Zielgruppen sehr punktgenau ansprechen.“

Derzeit nutzt die Sparkasse Essen die vorhandene Connect+ primär selbst. Doch in Zukunft sollen die neuen Werbemöglichkeiten auch vermehrt den Kunden des Druckzentrums angeboten werden. „Ich denke, die Marketing-Strategen all unserer Kunden sind von solchen Möglichkeiten angetan“, kommentiert Uwe Brackhage die erwartete steigende Nachfrage nach den Funktionen des neuen Frankiersystems. Sparkassen-Kunden im Raum Essen könnten also in den nächsten Monaten vermehrt mit bunt bedruckten Briefen in Kontakt kommen.

Die komplette Case Study gibt es auch als pdf zum Download.

 

(0) Kommentare